Share a smile

Tue Gutes, und rede darüber.

Im Angesicht von Mord und Totschlag, Medienhysterie und Politikhetze fällt es schwer, die Ruhe zu bewahren. Allzu schnell fällt man in Lethargie und sagt sich “was kann ich schon tun”.

Ich habe überlegt: was kann ich selbst tun. Als Einzelner. Sicherlich kann ich nicht gleich die ganze Welt “reparieren”. Aber einen kleinen Anteil kann sicherlich jeder von uns beisteuern.

Hier ist nun mein kleiner Anteil. Ich kann ein wenig programmieren. Ich weiss, dass ein Lächeln einem – zumindest ein klein wenig – den Tag verschönern kann. Vielleicht nimmt das Lächeln ja ein wenig den Frust, die Wut, vielleicht macht ein Lächeln ja eben darum die Welt ein wenig besser.

Share a smile app

Hier ist nun die App (für iPhone), mit der du Dein Lächeln aufnehmen, und schnell und einfach jemand anderem schenken kannst. App installieren (gratis!), in die Kamera lächeln, und weiter schicken. So einfach!

Jedenfalls hat mir allein das Entwickeln und Testen  schon sehr viel Spass gemacht – probiert es aus, es wird auch Euch Spass machen!

Jetzt gratis im App Store!

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Hänger

Was macht man also an seinem ersten freien Montag?

Genau. Einkaufen. Und das wollte ich schon lange machen, hatte irgendwie nie den Nerv dazu: mit dem Fahrradanhänger einkaufen fahren.

Gedacht, getan: Hänger aus dem Kabuff, Reifen aufgepumpt und los ging’s.

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Los ging’s über Nebenstrassen die 4km nach Mönchaltorf. Das ging natürlich recht easy – der Hänger war ja noch leer. *smile* Letztlich war ich dann froh, dass der Croozer Cargo doch recht geräumig ist. Ich habe mich bei den Weinflaschen dann doch noch zurückgehalten, sonst wird das Gewicht dann schnell recht hoch. IMG_5697Auf dem Heimweg merkt man das Gewicht dann schon: auf der Ebene geht’s zwar noch, aber der Hänger schiebt recht beim Bremsen. Ausserdem geht der Lenker viel “wobbeliger”, was wohl daran liegt, dass einfach viel Gewicht weit hinter dem Hinterrad hängt. Beim Schulterblick also doppelt aufpassen.

Bergan merkt man es dann richtig. Leichte Steigungen erfordern schon sehr viel kleinere Gänge. Leider geht’s zu uns dann auch nur noch bergan. So musste z.T. auch der kleinste Gang auf’s Ritzel. Bin aber froh, dass ich dann doch nicht absteigen und schieben musste. Alles in allem ging’s recht gut, und viel länger als mit dem Auto ist es dann auch nicht. Wieder was für die Umwelt und die eigene Gesundheit getan ?

Grundeinkommen – Fond

Blöde Idee:

Die Politik kommt bezüglich bedingungslosem Grundeinkommen ja sowieso nicht in die Pötte. Warum nicht einfach einen Verein gründen. Gemeinnützig. Da gibt es dann Gönner und Bezüger. Gönner dürfen einen Betrag, den sie sich selbst aussuchen, in einen Fond einzahlen. Das dürfen sie dann als Spende von der Steuer absetzen. Der Fond ist nicht gewinnbringend oder irgendwie verzinslich angelegt, sondern schlicht ein Topf in dem Geld gesammelt wird. Ein Jahr lang wird also gesammelt, wer rein tun will darf rein tun, und wie viel man will.

Während des Sammeljahres dürfen sich die Bezüger melden. Bezüger bekommen jährlich den Betrag vom Vorjahres-Sammeljahr geteilt durch Anzahl Bezüger im Auszahlungsjahr ausgezahlt. Bedingungslos, wer meint er brauch das, darf sich anmelden. Man muss sich aber jedes Jahr neu anmelden, sonst verfällt der Anspruch.

Es steht natürlich frei, sowohl zu geben, als auch zu nehmen. So bekommt man ggf. sogar mehr zurück, als man gegeben hat. Oder eben weniger.

Kann das funktionieren? Da der Betrag ja geringer wird, je mehr Bezüger sich anmelden, hat man ja automatisch eine “Free-Rider-Bremse” (für Leute, die das Geld eigentlich nicht brauchen, aber trotzdem einsacken wollen), oder?

Und da der Verein keinen Gewinn macht, sollte das auch steuerlich kein Thema sein? Kann das mal jemand machen?

Update 11:35 Uhr: Gopf, sowas gibt’s schon! https://www.mein-grundeinkommen.de/start

Grippe

Wenn die Menschheit sich weiter wie ein marodierender Grippevirus verhält, der sich rasant ausbreitet und seinen Wirt zugrunde richtet, sollten wir uns nicht wundern, wenn wir von der Erde irgendwann ausgehustet werden.

Offener Brief an die CSS Krankenversicherung

Sehr geehrte Damen und Herren von der CSS

meine Familie und ich sind nun schon seit sieben Jahren zufriedene Kunden. Angewidert warf ich allerdings Ihren Brief zur Aufforderung zur Teilnahme an einem Pilotversuch zur Totalüberwachung der Bewegungsdaten ihrer Kunden in den Müll (“MyStep”).

Nun haben sie offensichtlich die Ergebnisse des Pilotversuch auch noch als Aufforderung verstanden, diese Totalüberwachung quasi als “Pflicht” auch noch für alle halbwegs fitten Kunden umzusetzen: http://www.thelocal.ch/20150907/health-insurers-eye-higher-costs-for-the-lazy

Sollten sie dies tun, ist das für mich ein Grund, mit sofortiger Wirkung die CSS zu verlassen, und glauben sie mir, ich werde das jedem weiter erzählen, und massiv Anti-Werbung machen. Die Überwachung von Bewegungsdaten ihrer Kunden wird mitnichten ein “gerechteres Prämiensystem” erzeugen. Im Gegenteil: Betrügen wird zum Volkssport werden, eine “Rüttelmaschine” für ihre “MyStep” Armbänder sehe ich schon für 10 Franken bei eBay vorher.

Der “gläserne Kunde” wird noch weniger tolerant sein. Ausgrenzung wird so quasi Gesetz.

Eine Stasi-Krankenkasse? Nein danke! Schlagen Sie sich das bitte umgehend aus dem Kopf!

Mit nicht mehr ganz so freundlichen Grüssen

Christian Garbers

Energiespeicher für Überschüssigen Solarstrom

Ganz Europa schwitzt nun schon bald zwei Wochen bei Rekordtemperaturen, und wir bekommen derzeit ein Luxus-Problem: Unsere Solarzelle produziert so viel Strom, dass wir die nicht mehr speichern bzw. verbrauchen können. Wir haben zwar eine Longlife-Batterie mit Laderegler da dran, die ist derzeit aber eigentlich immer voll. Selbst ausgiebige Ventilator-Betriebssessions bringen sie nicht leer.

Das finde ich ja eigentlich sehr schade, da man die gewonnene Energie ja trotzdem gerne verwenden möchte.

Spannend fand  ich dabei den Ansatz von CAE-Storage, welche mit einfachen Luftdruckspeichern eine kommerzielle Lösung ab 2016 anbieten wollen, die weniger Platz benötigt und langlebiger ist als Batterien.

Leider wäre auch eine solche Anlage für unser einzelnes 80Wp Panel viel zu gross. Ideal wäre. wenn man eine Rollschrank-Grosse, Wohnzimmer-taugliche, Kinder-sichere Anlage hätte, welche ohne zuzugebende Rohstoffe auskommt, und etwas “nützliches” produziert. Das muss noch nicht einmal etwas sein, was sich wieder in Strom rückverwandeln lässt. Nur etwas, was man “nutzen” kann.

Nur was?

Da hab ich ja ein Research-Projekt für die Ferien ;)

Wenn wir alle einfach nur nett zueinander wären…

… dann bräuchten wir ganz viel nicht. Polizeien zum Beispiel. Sicher ganz viel weniger Gesetze. Und Gerichte. Und Anwälte. Keine Gefängnisse.

Nicht mal Schiedsrichter beim Fussball. Wir könnten den Sieg einander ja einfach mal gönnen. Und wenn man dann doch aus versehen mal jemanden umgrätscht, dann kann man sich ja einfach nett entschuldigen.

Flüchtlingslager wären überflüssig. Denn es müsste ja niemand mehr flüchten (Okay, Naturkatastrophen. Aber wenn es genug nette Leute gäbe, dann müssten die Flüchtigen nicht in alle Welt verteilt werden). Keine Ertrunkenen im Mittelmeer oder im Indischen Ozean.

Die ganze Kriegsmaschinerie wäre überflüssig. Nette Menschen führen eben keine Kriege. Klar, dann gäb’s einen Haufen Arbeitslose, aber da ja alle so nett sind, gibt’s für die sicher auch eine Verwendung.

Staatshaushalte wären sehr viel einfacher schuldenfrei zu gestalten. Denn jeder zahlt ja netterweise seine Steuern. Ausserdem fallen ein Haufen Ausgaben weg (siehe oben). Ein netter Staat würde seine Gewinne dann wieder an die Bürger verteilen.

Wir bräuchten keine riesigen Müllhalden, weil es keine geplante Obsoleszenz gäbe. Netterweise halten Geräte und Konsumartikel einfach unglaublich lange. Und wenn etwas kaputt ist, wird’s vom netten Nachbarn repariert.

Ja, wenn ich ganz weit denke, vielleicht braucht es dann ja sogar kein Geld mehr? Wenn alle nett zueinander sind, braucht es dann noch ein “meins” und “deins”?

Warum nicht diese ganze Anstrengung ablegen, diese Mühe, jeden Tag “un-nett” zu sein? Das strengt doch an. Macht das glücklich?

Sei doch heute einfach mal nett zu einem Fremden. Jeden Tag ein kleines bisschen mehr. Vielleicht kriegen wir das dann doch eines Tages wieder hin.

Wir werden ömmer dömmer

Ich lese derzeit “Schwarmdumm – so blöd sind wir nur gemeinsam” (Amazon Link) von Gunter Dueck. Mal wieder ein Buch über das Berufsleben im speziellen, aber auch allgemein auf die (westliche) Gesellschaft anwendbar, bei dem ich aus dem “ja genau!” Sagen nicht heraus komme.

Ich hatte mich mit meinem Gefühl, dass die Gesellschaft immer mehr verblödet ob der blossen Hechelei nach kleinen bedruckten Scheinchen, immer sehr alleine Gefühlt. Offensichtlich habe ich doch nicht als einziger das Gefühl. Offensichtlich ist die Katastrophe schon da.

Ich habe über die letzten 1-2 Jahre in Gesprächen ein paarmal gesagt: “wer die Welt retten will, muss einen Weg finden, wie wir mit den Vollidioten fertig werden”. Vielleicht ist Gunter Dueck so einer.

Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Manager sein. Achwas, dieses Buch sollte Pflichtlektüre in Schulen und Universitäten werden – egal in welchem Fachgebiet. Gebt die 21 Euro aus, sie sind es definitiv wert.

 

iPhone-Repariermann

Smartphonebesitzer kennen das: schon bei einem neuen Gerät hält die Batterie allerhöchstens 2 Tage durch. Spätestens nach 1-2 Jahren aber lässt die Leistung so stark nach, dass man bald mehrmals am Tag an die Steckdose muss.

Bei vielen nicht- Apple-Geräten kann man nun einfach sich eine Batterie bei eBay für wenig Geld bestellen, den Plastikrückdeckel abnehmen, und die Batterie tauschen.

Beim iPhone geht das eben nicht so einfach. Ein Tausch der Batterie kann nicht ohne Werkzeug vorgenommen werden, und kostet sofern von Apple selber vorgenommen, gerne mal zwischen 100 und 200 Franken.

Kein Wunder kaufen viele nach 2 Jahren dann tatsächlich ein neues Telefon.

Ich dachte mir, das kann nicht sein. Der Akku des iPhone 5 von der besten Ehefrau von allen schwächelte schon seit einigen Wochen merklich. Manchmal war auch einfach der Akku ganz plötzlich leer. Aber deshalb ein andernfalls noch tipptopp in Ordnung Telefon wegwerfen? Kommt nicht in Frage.

Zum Glück gibt es ifixit.com. Hier gibt es neben Anleitungen, wie man Computer und Telefone repariert auch gleich die passenden Teile und Werkzeug-Kits zu kaufen. Und da ich sowieso so ein Bastelwastel bin, hab ich das einfach mal bestellt – neue Batterie (original Apple) nebst Werkzeug.

Die Spezialschrauben am Gehäuse waren schnell entfernt. Das Display bekommt man aber nur mit einiger Kraft und dem beigelegtem Saugnapf herunter. Dabei Aufpassen, das Display nicht gleich wegreissen, da sind noch 3 Stecker am Mainboard dran. Ein paar Minischräubchen noch raus, dann geht’s an’s Eingemachte. Nämlich die Batterie. Die ist verklebt. Und zwar ziemlich stark. So stark, dass sie sich nicht wirklich zerstörungsfrei entfernen lässt. Dabei den Rest des Telefons noch heil zu lassen, ist gar nicht so einfach. Dank Videoanleitung weiss man aber an welchen Stellen man Hebeln kann, und einige Flüche und Kraftakte später hat man “Flupp” die Batterie in der Hand.

Zusammengebaut ist es dann schnell wieder. Und mit grad mal 15 Minuten Arbeit und 40 Dollar für Kit und Versand hat man ein neues iPhone. Also fast neu ;)

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