Ideen gegen die Klimaerwärmung

(nicht ganz ernst gemeint)

  • Kühen Korken in den Popo stecken, damit kein Methan mehr ausgestossen wird
  • Autos nur noch rückwärts fahren lassen
  • Containerschiffe nur noch mit Ruderern fahren lassen
  • CO2 Moleküle ausschimpfen
  • Flugzeugtragflächen oben mit Alufolie verkleiden, damit die Sonneneinstrahlung ins Weltall zurück reflektiert wird
  • Umgekehrt atmen
  • Man fährt morgens nicht ins Büro, sondern das Büro fährt zu einem nach Hause
  • Alle essen nur noch Knäckebrot

Joggen früh morgens

Heute morgen war ich zum ersten mal direkt nach dem Aufstehen Joggen. Nicht weit – nur 3km. “Versucht”, bzw. vorgenommen hatte ich das schon öfter. Geschafft aber erst heute – denn noch mal umdrehen und weiter schlummern ist halt echt viel attraktiver.

Nun hatte ich die Nacht durch aber sowieso schon schlecht geschlafen und bin jede Stunde aufgewacht. Dann hatte ich gedacht “egal”: Laufshirt, Hose, Schuhe an und raus.

Die Pace war entsprechend miserabel. Aber der Wachheits-Grad nach dem Laufen war super. Besser als nach zwei Tassen Kaffee. Und das trotz unruhiger Nacht.

Ob ich das jetzt öfter mache, weiss ich noch nicht. Ich bin einfach kein “Morning Type of Person” – daher wohl eher nicht. Jetzt während der heissen Tage ist das aber besser, morgens nur 17°, abends 27° – deutlich angenehmer :)

100+ Abbinenten

Ich hab mit dem “subscriber special” ein wenig gewartet – es gibt ja auch immer mal wieder de-Abos. Nichtsdesto trotz: falls ihr auch zu den Leuten gehört, die meinen Youtube Kanal hin und wieder mal besuchen und vielleicht sogar abonniert habt: DANKE!

(und die noch nicht abonniert haben: ABONNIEREN!!)

Wir können so nicht weiter machen

Ich verstehe nicht, warum das keiner kapiert. Gestern haben sie 33°C in Finnland gemessen. Nicht in Helsinki. In Lappland. Im Polarkreis.

Das ist jetzt eigentlich keine Überraschung. Obwohl schon Jahrzehnte lang vor dem Klimawandel gewarnt wurde, macht der Mensch genau: nichts. Wir machen immer noch so weiter wie vorher. Immer noch mit dem Flieger in die Ferien. Immer noch mit dem Auto die 500m zum Zigarettenautomaten. Immer noch alle paar Monate/Jahre ein neues Smartphone. Äpfel aus Neuseeland und Elektronik ohne Versandkosten aus China. Motor laufen lassen mit Klimaanlage auf Vollgas. Jeden Tag Fleisch essen. Pick-up Trucks fahren, weil man da so schön hoch drin sitzt. Autos tunen, damit sie noch dreckiger und lauter sind. Und immer wieder Bäume fällen, Wiesen betonieren. Rendite fördern. Wachstumwachstumwachstum.

So. Geht. Das. Nicht. Weiter. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf. Es ist halb eins. Hört auf, euch über so eine Kacke wie Inländervorrang, Seehofer, Ausländer, den Nachbarn, die Tüütsche oder Netzneutralität aufzuregen. Es. Gibt. Heute. Erst. Mal. Nur. Noch. Ein. Thema. Das. Wir. Lösen. Müssen.

Diesen Planeten lebenswert erhalten.

Das Raumschiff in eine Welt, in der alles kostenlos in unendlicher Fülle bereit steht, gibt es nämlich nicht.

Wegschauen hilft nie

Geht der Klimawandel weg, wenn wir uns einfach nicht mehr damit befassen?

Gehen die Flüchtlinge weg, wenn wir uns einfach mit den Problemen auf der Welt nicht mehr befassen?

Wachsen da von selber wieder Bäume, wenn wir einen Wald abrasiert haben, und eine Müllkippe dahin bauen?

Verschwindet Atommüll, wenn wir einfach behaupten, dass Problem wäre gelöst?

Gibt’s keine Obdachlosen, wenn ich einfach dran vorbeigehe?

Werden die Mieten niedriger, wenn “der Markt ja alles reguliert”?

Werde ich nie gehackt, wenn ich einfach “vergesse”, Updates zu installieren? Never touch a running system?

Wird Donald Trump lieb, wenn man ihn einfach machen lässt?

Wirkt Homöopathie, wenn ich einfach zu faul bin, die zigtausend Studien zu lesen und verstehen, die das Gegenteil beweisen?

Geht der Hunger weg, wenn ich mich einfach nicht mit Essen beschäftige?

Wird die Welt besser, wenn man den Dummen die Macht überlässt?

Webfund: unsplash.com

Wer so im Web oder auch Jutupp als Kreatur Creator unterwegs ist, braucht ab und an mal schöne Fotos. Und wer das ganze nicht kommerziell macht (so wie ich), der kann sich keine hunderte Schedutz teuren Fotolizenzen auf Getty Images leisten, sondern nimmt da auch gerne mal was kostenloses.

Nun bin ich völlig zufällig über unsplash.com gestolpert. Habe zwar das Business Modell dahinter nicht kapiert (wenn es denn eins gibt), aber der Bilder-Pool ist recht grossartig.

Schaut mal rein.

SpaceX

Ein Jahr Unihockey Juniorentrainer

Nun ist es rum. Normalerweise sage ich bei sowas immer, dass das Jahr ja verdammt schnell vorbei gegangen ist – diesmal ist das aber nicht so.

Vor ziemlich genau einem Jahr war die Trainersitzung, an der ich mich vehement gemeldet hatte, um in meinem Verein das Training der Junioren C – wenn sich sonst niemand mehr findet auch allein – zu übernehmen. Das Jahr vorher war mehr so lala gelaufen. Ich sass auch schon auf der Trainerbank, aber als Assistenz. Da lief für meinen Begriff so viel schief, dass ich für mich beschlossen hatte, nicht nur zu meckern, sondern auch mal die Sache selber in die Hand zu nehmen.

Hätte jemand mich vor drei Jahren noch gefragt, ob ich mal mit Jugendlichen arbeiten würde, ich hätte die Person ausgelacht. Dann war ich erst aushilfsweise, dann permanent Assistenz, und nun also Haupttrainer. Huch.

Ich hatte das Glück, die zwei Jahre vorher mit guten Trainern zusammengarbeitet zu haben. Da konnte man sich viel abschauen und lernen. Ich hatte aber auch jede Menge eigene Ideen, die ich nun umsetzen konnte.
Das spielerische sollte noch erhalten bleiben, dennoch alle nötigen Bereiche (Ballkontrolle/Technik, Taktik, Kraft und Ausdauer) gezielt zu fördern. Nicht nur “einfach paar Übungen” machen.

Jetzt nach einem Jahr kann ich ein Fazit ziehen. Es hat voll hingehauen. Anfangs war ich zwar auch noch unsicher, und musste meine Linie finden, und die Jungs im Team sich gegeneinander. Schon nach den Sommerferien waren wir aber schon so etwas wie eine Einheit – die Trainings liefen gut, und auf dem Feld kombinierten sie schön. Mir war eigentlich klar: wir werden erster. Das Vorbereitungsturnier “Lista Cup 2017” in Erlen gewannen wir zwar nicht, wurden aber mit einer tollen Leistung dritter. So langsam bekam ich ein Gespühr für die Spielsituation, und passte während der Matches die Aufstellungen dynamisch an. Anfangs der Liga-Saison gewannen wir dann alles. Zum Teil fegten wir die Gegener mit über zwanzig Toren weg, und auch gegen die Stärkeren Teams lief es sehr gut. Zur Winterpause wird die Liga geteilt, und es spielen nur noch die fünf besten Teams gegeneinander für mehr Spannung. Und spannende Spiele wurden es – oft knapp, aber zwei Spieltage vor Ende war klar: wir sind erster! Meine Devise “Nicht zusammenscheissen, sondern immer wieder aufbauen” hat wohl funktioniert. Die Spieler in Aufstellungsentscheidungen einzubinden ist auch sehr wichtig. Es gab zwar manchmal lange Gesichter, aber letztlich wollen sie dann doch alle lieber als Team gewinnen statt das alle gleich viel spielen.

Wir waren also für die Schweizermeisterschaft qualifiziert, und sind dort tatsächlich noch dritter geworden in der Region Ost. Das ist eine phänomenale Leistung wenn man beachtet, dass noch die beiden Topscorer verletzt waren, und die Erst- und Zweitplatzierten dreimal so viele (Grossfeld-)Spieler haben und mehr als doppelt so viel trainieren in der Woche wie wir.

Ich sage so etwas wirklich selten, aber das macht mich alles sehr stolz. Stolz auf die Leistung des Teams, aber auch stolz auf meine Arbeit, so dass ich auf jeden Fall weiter machen möchte.

Was man noch besser machen könnte? Mit einem Assitenztrainer könnte man noch mehr auf individuelle Verbesserungen der Spieler eingehen. Das kam leider etwas zu kurz. Letztlich ist ein spielerisch ausgeglichenes Team das beste. Da werden wir dann nächste Saison dran arbeiten :-) Ich freu mich drauf!