Mit Strom nach Braunwald

Nachdem die Temperaturen unerträglich waren, wollte ich ein bisschen den Berg rauf, bis es erträglich ist. Im Autofreien Braunwald den Berg rauf schien es zumindest unter 30 Grad zu haben, also rein ins Auto und los…

Erfreulicherweise gibt’s in Linthal an der Talstation fünf (oder sechs?) Ladeplätze für Elektroautos – und sogar zwei Tesla-Charger. Allerdings alle “nur” mit 22kW, aber wir hatten ja Zeit. Es waren bis auf einen alle frei – also Auto dran, zack, lädt. 👍🏻

Mit der Zahnradbahn oben angekommen stellten wir fest – zwar “Autofrei” aber nicht ohne Pferdestärken ;) Denen war aber sichtlich auch zu heiss.

Weiter mit der Seilbahn auf Grotzenbühl, hier gab’s Zmittag und es ging ein leichter Wind – und so war es dann tatsächlich auszuhalten.

Nach unserer Mini-Wanderung fuhren wir zu unserem Vollgeladenen Auto (gratis-Strom!) und gottseidank ging die Klimaanlage – 37° draussen Bullenhitze. Wollte am liebsten wieder rauf…

Kleinstrechner bekommt Update

Wow. Jetzt kann man so langsam wirklich fast alles damit machen.

https://www.raspberrypi.org/products/raspberry-pi-4-model-b/

Der Raspberry Pi, ein Klein-Computer eigentlich mal für den Bildungsbereich gedacht hat für die Version 4 ein Update bekommen. Neben Gigabit Ethernet sind jetzt auch RAM Varianten mit bis zu 4GB erhältlich, ausserdem hat er neu USB-C Unterstützung und kann zwei 4K-Monitore ansteuern. Achja die CPU ist auch noch mal schneller, jetzt bei 1.5GHz.

Ich hätte ja grosse Lust, das mal als Desktop Rechner auszuprobieren (würde dann mit der 4GB RAM Variante ca. 65 CHF kosten) – dafür bräuchte ich dann aber noch Monitore etc. das kostet dann doch etwas mehr :-D

Denke auch, dass es so bereits als low power Home-Server taugt, wenn man da eine USB-C SSD dran packt.

Klar sagen jetzt einige, dass es da doch schon lange bessere, günstigere Alternativen gibt – die Open-Source Softwareunterstützung ist aber m.E. für den Raspi immer noch im Kleinstrechner-Segment ungeschlagen gut.

Buntes Zebra

Es hat ein paar Jahrzehnte gedauert, aber die Kreativkundschafter haben mir in ihrem Podcast rein zufällig eröffnet, dass ich allenfalls eine sogenannte “Scanner-Persönlichkeit” haben (oder sein?) könnte. Für mich bedeutete die Erkenntnis nicht weniger, als dass ich buchstäblich erst einmal in Tränen ausgebrochen bin. Es gibt tatsächlich wohl noch mehr Leute, die ähnlich ticken, wie ich. Habe mich ja dazu auf Medium schon mal ausgedrückt ; ich habe seit Jahren das Gefühl, nirgendwo dazu zu gehören, und mir jahrelang unendlich Druck gemacht “jetzt endlich mal das Ding, den Job zu finden, der dich glücklich macht” – ohne Erfolg. Nun stellt sich raus: ich muss das gar nicht. Im Gegenteil, das macht mich nur depressiv. Weil ich einfach ein buntes Zebra bin und kein angepasstes.

“Auf viele Arten andes” von Anne Heintze

Nun lese ich erst mal dieses Buch, und dann schaue ich mal, dass ich mein Leben vielleicht besser auf die Reihe kriege. Meine Eltern werden das vielleicht nicht so toll finden, aber da müssen die dann eben mal durch. Not sorry.

Kaffeelos – Zwischenstand

Es fällt etwas leichter. Mein Kaffeekonsum ist reduziert auf: eine Tasse am Sonntag. Und die habe ich so viel wie möglich genossen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das der richtige Approach ist, da so der Körper ja einmal wöchentlich wieder an Kaffee “erinnert” wird. Aber so ganz und gar verzichten wollte ich dann irgendwie auch wieder nicht.

Was mir immer noch schwer fällt, ist auf den “ersten im Büro” zu verzichten. Gerade nach einer Stunde Fahrt im ÖV wurde der erste Kaffee im Büro schon fast zelebriert.

Körperlich merke ich mittlerweile keine Veränderungen mehr. Ich kann nachts weiterhin sehr gut einschlafen, und bin auch immer noch etwas wacher am Morgen beim Aufstehen. Müdigkeitseinbrüche über den Tag nehmen vielleicht noch ein wenig ab, kommen aber immer noch vor. Häufiger, wenn ich nach einem Arbeitstag nach Hause komme. Aber doch – das wird weniger.

Unterm Strich kann ich bislang bilanzieren: der Verzicht tut mir ausnahmslos gut. Und den “Jang” nach Kaffee bekomme ich bestimmt auch noch los.

Endlich!

Nach vielem Rumgebastel an dem RotorX Atom v3, was bei mir nie richtig “zum fliegen” kam, hatte ich jetzt doch kurzerhand noch einmal was bei Diatone bestellt. Die GT R 2019er 3 inch Version konnte eigentlich nicht so falsch sein, so wie mein zwei-Zöller von 2018 bereits mit 3S Akkus abging wie Katze Schmidt. Ich wollte aber doch gerne 4S fliegen, was für die Motörchen am 2 Zöller doch ein wenig zu viel ist.

Nun war sie (Zollfrei 😳, für ca. 150 Ocken) zwei Wochen nach Bestellung schon da, kurz den XM+ Receiver aus dem Atom-Build raus und in die Diatone rein gelötet, dann noch für besseren Empfang in der Brille die VTX-Antenne ersetzt durch einen (hust hust) China-Kopie der Lumenier Antenne, Propeller drauf und los gings.

Und ich bin begeistert! Obwohl alles Default-Einstellungen waren, flog die sich wunderbar. Mit den 850mAh 4Slern ca. 3-4 Minuten Flugzeit wenn man am Gas hängt ; everything is awesome.

Fehlt noch die HD-Cam ; hier steht noch eine Bestellung aus. Werde sicher berichten, wenn’s soweit ist 😁

Fliegen im Vorgarten

Das kleine 2” Diatone Mini-Race-Quad wurde am Wochenende wieder abgestaubt, und mit 3S Batterien und der crappy Firefly “HD” Kamera (das ist eher “Handy-Definition von 1998) im Vorgarten ausgeflogen.

Von allen Renndrohnen, die ich habe, ist das irgendwie die, die am meisten Spass macht 🤪

Es sind zwei Firefly-2 Kameras in Bestellung, mal sehen, ob die etwas bessere Bilder machen. Eine grosse GoPro passt auf die Drohne leider nicht drauf. Trotzdem endlich mein erster “durch Baumstammgabelung-Durchflug” auf Video 🥳

(fast) Kaffeefrei

Photo by Thom Holmes on Unsplash

Heute ist mein zweiter Tag ganz ohne Kaffee. Es fällt mir schwer. Besonders, wenn die Kollegen im Büro gefühlt im Minutentakt zur Maschine laufen, und der Geruch von Kaffeeduft in die Nase steigt.

Letzte Woche hatte ich meist noch eine Tasse pro Tag getrunken. Ich hatte aber das Gefühl bekommen, dass ich so wahrscheinlich schneller wieder in alte Gewohnheiten zurück falle. Deshalb nun mal wieder ganz ohne. Da mag dann doch mal den einen oder anderen Tag eine Ausnahme dabei sein. Als Obergrenze setze ich mir hier eine Tasse pro Woche. Mal sehen, ob ich das hin bekomme – sollte aber klappen.

Der Einfluss auf den Körper und die Psyche ist aber schon sehr deutlich spürbar: Ich bin grundsätzlich wesentlich gelassener, weniger “unter Strom”. Das Aufwachen morgens fällt sehr viel einfacher. Allerdings penn ich am Wochenende auch gerne mal um 16:00 Uhr auf dem Sofa ein, und schlaf eine Stunde. Das ist mir vorher nicht einfach so passiert.

Ob das jetzt nur in der Übergangsphase so ist, oder dauerhaft, das weiss ich noch nicht. Fühlt sich aber ehrlich gesagt nicht so an.

Was wieder mal bemerkenswert ist, wie sehr einem ein so alltägliches Getränk verändern kann – vor allem die Psyche. Das kann man natürlich nicht generalisieren. Es gibt genug Leute, die stecken das einfach so weg, und man merkt nichts. Ich selber bin da wohl (leider) etwas empfindlicher.

Alfred

Gestatten: das ist Alfred. Alfred Tesla(f). Alfred produziert keine Abgase. Alfred trinkt auch keine Millionen Jahre alte Fossile Brennstoffe, die eigentlich gut im Boden verwahrt wären. Ausserdem versengt Alfred (fast) jeden Porsche an der Ampel. Das ist völlig sinnlos, macht aber Spass.

Sei nicht wie ein abgasender Porsche. Sei wie Alfred. Leise und mit guter Luft.