Von wegen alles Wireless

Da meine Drohne ja buchstäblich ins Wasser gefallen ist, musste ich mir natürlich eine neue holen. Dies ist die DJI Spark geworden (hier ein erster Kurzeindruck)

Wie auch die Yuneec Breeze, wird die Spark grundsätzlich via einer App auf dem Smartphone gesteuert, und irgendwie muss dann ja auch eine Verbindung hergestellt werden. Das geschieht bei den Consumer-Drones heutzutage fast immer via WLAN, d.h. die Drohne ist ein kleiner Hotspot, und das Handy verbindet sich wie auf einen WLAN Access Point.

Dadurch hat man allerdings eine recht eingeschränkte Reichweite (was dem Gesetzgeber glaube ich gar nicht so unrecht ist, aber das nur nebenbei…). Das kann man bei DJI etwas pimpen, indem man sich die hauseigene Fernsteuerung in Hardwareform zutut. Aber auch hier wird dann noch das Handy als Zentral-Einheit verwendet, und ja, man muss sich dann via WLAN auf die Fernsteuerung verbinden. Das ist ziemlich sinnlos eigentlich, weil das Handy ja quasi an der Fernbedienung klebt.

Auch ist es so, dass ich selbst bei dieser Verbindung regelmässig Aussetzer und z.T. Verbindungsprobleme hatte.

Diese fallen nun endgültig weg: mittels USB-OTG Kabel (OMG! OTG!) kann man tatsächlich die Fernbedienung auch völlig ohne Funkstrecke mit dem Handy verbinden. Siehe da, keine Abbrüche mehr, viel bessere Reichweite – und auch Flugsicherheit. Warum hier DJI nicht von Haus aus einen Handy-Stecker an der Fernbedienung verbaut, ist mir allerdings ein Rätsel.

Und so geht’s:

Tragischer Tod einer Drohne

Meine Breeze beging Selbstmord. 15 Tonnen Stahl im Beton des Piers waren zu viel – für den Kompass. Schwupps, war sie im Fjord. So ne Kagge.

Danach sah sie innen drin so aus:

Da ich kein Druckluftspray in Norwegen zur Hand hatte, und auch die ca. 1h Fjordbad bevor Bianca sie wieder rausgefischt hat ihr übriges getan haben, war da leider nicht mehr viel zu retten. Ich habe zwar zu Hause noch versucht, da sauber zu machen, was sauber zu machen ging, aber da war wohl schon zu viel korrodiert. Nichts mehr zu machen.

Was lernt man daraus: IMMER den Warnmeldungen in der App vertrauen. Wenn die sagt, da gibt’s ein Problem mit dem Starten, dann gibt’s auch ein Problem mit dem Starten.

Nun gut, halb so schlimm, die neue Drohne hatte ich schon vor dem Trip nach Norwegen bestellt. Leider hat’s die Post verkackt, sonst hätte ich sie heute schon, und würde sie euch statt diesem Trauervideo vorstellen:

 

Yuneec Breeze 4k Drone erster Testflug

Langsam musste ich mal meine Parrot AR.Drone 2.0 ersetzen, nach dem letzten Crash fliegt sie zwar immer noch, aber die Kamera nervt mich eigentlich nur noch.

Hier ist das Video mit den ersten Testflügen meiner neuen Yuneec Breeze 4k:

Fazit soweit: mit der sehr geringen Grösse und Gewicht bin ich mega zufrieden. Sie ist nicht die schnellste Drohne, kommt aber auch mit etwas böigerem Wind recht gut zurecht. Funkreichweite ist m.M.n. sehr gut. Das Kamerabild bekommt man live auf die Steuerungsapp gesendet (iOS oder Android), hier ruckelt das Bild manchmal. Sie bieten mittlerweile auch ein VR Headset an, das würde ich aber aufgrund der unsicheren Funkverbindung nur in Begleitung eines “Luftraumspähers” empfehlen.

Nett ist auch das kleine Transportkästchen, wo man sie nebst Kabel und Schutzspoilern unterbringen und transportieren kann.

Die Breeze verfügt über verschiedene Flugmodi, neben dem “normalen” Pilotenmodus gibt es auch Selfie-, Follow-me und 360, für den geneigten Youtuber sicher gute Features. Die Modi hab ich noch nicht alle ausprobiert. Kommt vielleicht dann mal, wenn es mal draussen wärmer wird.

Für aktuell ca. 400 CHF sicherlich immer noch kein Schnäppchen, aber ggf. ein Gerät für den ambitionierteren Drohnenpiloten.

Retro Pie

Vom Torsten bekam ich gestern eine E-Mail wo er mir seinen Zero-Pi basierten “alte Konsolen-Emulator” gezeigt hat.

Das ganze läuft auf Basis vom RetroPie Betriebssystem auf Raspberry Pi Hardware. Da habe ich mir mal angeschaut, was denn da schon alles drauf läuft – und war echt verblüfft. Von Schneider CPC über alte Nintendo Konsolen bis C64 und sogar Amiga können hier alte Game Klassiker auf Hardware fast zum Nulltarif wiederbelebt werden.

Ist das ein Projekt für mich in 2017?

Eine Seite für alles

Ich mach so viel Scheiss Sachen mit Computer und Internet, da fühlte sich das so an, als bräuchte ich langsam mal eine Hub-Seite, wo dann “alles” verlinkt ist. Und weil ich ja so viel Scheiss Sachen mit dem Computer mache, hab ich das kurzerhand mal selber gebastelt, so als dynamisches CMS ohne JavaScript, nur HTML/CSS und PHP Serverseitig.

Tadaaaa: skubo.media is born!

Bildschirmfoto 2016-05-29 um 15.59.50

Da kuckste in die Röhre

Heute kam das Google Cardboard Dingens von Mr. Cardboard aus Deutschland an. Ja, es lässt sich recht einfach bedienen und verspricht einen günstigen Einstieg in die Virtuelle Realität. Schnell zusammengefaltet, und das Smartphone eingeklemmt (iPhone 5 geht hier zwar gerade noch, ist aber schon ein wenig klein geraten für den Karton), VR-Ansicht aktiviert (z.B. Youtube Videos, einfach nach 360° suchen, auf Android die Youtube App auf VR mode umstellen – iPhone braucht dafür leider noch eine eigene App) und hui …

Kartong

… ist ja dann doch nicht so mega überragend. Die im Karton integrierten Linsen sorgen dafür, dass man das Bild wieder scharf sieht. Aber es ist eben so scharf, dass man die Pixel vom Display sieht. Selbst bei Retina-Displays. Das “Herumschwenken” mit dem Kopf funktioniert zwar, jedoch fühlt man sich nicht wirklich mitten drin, sondern eben eher, wie wenn man in ein Fernglas schaut.

Also ich denke für z.B. Spieleentwickler, die da mal das eine oder andere ausprobieren wollen, ganz gut, aber den grossen Wow-Effekt darf man jetzt bei unter 20 Franken Investition nicht erwarten :-)

Ausgeflattert

Mit dem katastrophalem “Version 2.0” Release war ich schon mal kurz davor, die Flattr-Welt zu verlassen. Ein meiner Ansicht nach wesentlicher Teil von Flattr, nämlich auch das Entdecken von Content, war einfach weg. Kommt laut den Entwicklern auch nicht mehr wieder.

Mit dem quasi-Niedergang von App.net (naja, das ganze läuft noch, aber mit viel weniger Usern) hörte auch schlagartig meine einzige Einnahmequelle bei Flattr auf. Ja, ich hatte da noch diese Buttons auf dem Blog, aber da klickte einmal im Schaltjahr jemand drauf.

Ja, ich hatte auch meine monatlichen Klicks, die ich an gewisse Seiten verteilte. Schön und gut.

Den riesen Impact hatte man mit Flattr-Donations jedenfalls auch laut den grösseren Portalen (z.B. taz, golem.de) auch nicht.

Nun das: Sie kündigen eine Zusammenarbeit mit Adblock plus an. Ja genau diesem Adblocker, der in diverse Skandäle verwickelt war. Ich sage ja selten “what the fuck”. Aber: what the fuck?

Jetzt ist’s mir eigentlich egal, was da diese Zusammenarbeit wirklich bringt, aber das ganze wird mir einfach zu “fishy”. Darum zog ich heute den Stecker. Schade gibt es eigentlich kaum funktionierende und akzeptierte Alternativen. Ich werde hier aber weiterhin auf Werbung verzichten.

Und damit abgeflattert.

Wortvorschläge

Und die anderen beiden Seiten der Regierung in der Stadt und Land der Welt ist ein Test der Stiftung Warentest hat sich die Frage ist nur ein paar Tage nach dem ersten Weltkrieg bezahlt werden muss und die Frage ist nur ein paar Tage nach dem ersten Weltkrieg bezahlt werden muss der Stiftung Warentest hat sich die Frage ist nur ein paar Minuten nach der Arbeit der Mutter ist so schön und die Frage nach den Ferien und Feiertage sind wir uns auf dem ersten Weltkrieg und der ist ja nicht nur ein Test der neuen Welt ist ein paar Wochen nach dem anderen und ich bin nicht sicher bin ich auch schon wieder ein bisschen später in der Schule zu kommen und die Kinder sind die beiden haben wir uns auf dem ersten Weltkrieg und der ist ja nicht nur ein paar Minuten nach der Arbeit der ist ein Test für das iPhone und die Kinder sind die Kinder der Grundschule in den vergangenen Monaten haben die beiden anderen Seite des Jahres in der Schule zu kommen und die anderen sind die Kinder in die Stadt zu kommen und die Kinder und der Rest der Woche ist das nicht nur in den letzten Tagen in der Regel nicht so.

(Text entstanden, indem nur die Wortvorschläge oberhalb der iOS Tastatur eines nicht mir persönlich gehörenden iPads verwendet wurden)

BREAKING: iMac Mini Retina leaked

Brandheiss und exklusiv nur auf blogofon.ch! Ein Chinefrikanisch-amerikanischer Zulieferer hat mir unter der Hand ein Vorserienmodell des kommenden iMac Mini Retina zukommen lassen!IMG_6332

Das erstaunlichste an dem Gerät: es kommt völlig ohne Kabel daher. Offensichtlich hatte Apple doch eine intensivere Zusammenarbeit mit Tesla. Das Gerät kommt mit geladener Batterie (natürlich nicht austauschbar, das Gerät lässt sich nicht öffnen…), welche laut Zulieferer für die ganze Lebenszeit des Gerätes halten soll – ohne Wiederaufladen. Wahnsinn!

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Auf dem mir verfügbaren Gerät war Mac OS X 10.10 Yosemite installiert. Offenbar macht El Capitan damit wohl noch Mühe. Leider waren die Harware-Info Dialoge verpixelt, und Software lies sich auch keine installieren.

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Das Design erinnert stark an das Lampenschirmdesign vom 2002/2003er iMac. Das gefällt! Sound scheint offensichtlich aus dem abnehmbaren Display zu kommen, welches ausserdem einen Touchscreen besitzt.

Anwendungen liefen nicht immer flüssig, was wohl an der noch unausgereiften Vorserienhardware liegt. Ich bin gespannt, wann der Markstart geplant ist, und zu welchem Preis der iMac Mini verfügbar sein wird.

Diese Entwicklung finde ich umso erstaunlicher, da momentan der Trend bei Displays ja eher zu “grösser, dünner, breiter” geht. Was meint ihr, wird das Gerät seine Käufer finden?

UPDATE: Umso krasser finde ich, dass es bereits Nachbauten gibt. Diese Leute schrecken echt vor nichts zurück!