Kaffeereduziert

Hach.
Photo by Nathan Dumlao on Unsplash

Ich hatte das ja schon mal. Sogar zweimal. Nun also der dritte Anlauf. Ja es war dann doch wohl zu viel. 5-6 Tassen am Tag? Manchmal auch 7? Komischerweise konnte ich damit immer noch gut schlafen, und gedacht, dass auch der Kreislauf und Blutdruck damit ganz gut klar kommt.

Gedacht. Nun, ich hatte ja schon mal gelesen, dass Koffein auch psychoaktiv ist und zudem Suchtfaktoren hat. Und nein, mir ging es “im Kopf” nicht gut die letzte Zeit. Sehr viel Negativität machte sich breit. Das konnte man allenfalls auch sogar hier im Blog nachvollziehen. Ich war leicht “auf die Palme” zu bringen, und prokrastinierte die einfachsten Dinge weg. Mich stressten Behördengänge mehr, als sie eigentlich sollten. U.s.w.

Und da ich das alles – zwar anders, aber – schon mal erlebt habe versuche ich das nun also zum wiederholten male: Weg mit dem Kaffee. Das funktioniert bislang noch nicht. Seit Samstag habe ich es aber zumindest geschafft, bei einer Tasse am Morgen zu bleiben. Aber die psychologische Abhängigkeit, gerade bei der Arbeit im Büro, ist schon extrem. Zu Hause geht das alles noch ein wenig leichter – aber nach 2h heute im Büro ist es schon wieder schwierig.

Und nein: stattdessen Tee trinken hilft überhaupt nicht. Das ist einfach nicht das gleiche. Entkoffeiniert? Vielleicht – wenn es ohne nicht geht.

Ich versuche diese Woche mal bei einer Tasse am Tag zu bleiben. Das wäre schon ein grosser Schritt vorwärts, und ich bilde mir ein, dass diese 2.5 Tage so mir bereits gut getan haben. Und dank der einen Tasse bleibt zumindest der “kalte Entzug” mit all seinen Nebenwirkungen bislang aus. Und ja – auch diesmal bin ich bereits am frühen Abend sehr müde. Dafür war ich heute morgen trotz unruhiger Nacht für meine Verhältnisse sehr wach.

Schau mer mal – ich muss jedenfalls mit dem Zeug aufhören. Soviel steht fest.

Mal wieder fliegen

War schon viel zu lange nicht mehr mit dem 5-Zoll Race Quad unterwegs – dieses Jahr noch gar nicht. War endlich mal wieder Zeit – gestern also das gute Wetter genutzt, und hinter dem Feld gegenüber drei Akkus leer geflogen.

Musste doch erstmal wieder das ganze vorsichtig angehen. Ausserdem stand das Gras sehr hoch, und wenn du darin abschmierst… findest du ersten das Fluggerät kaum wieder und zweitens erschiesst dich der Bauer, weil du im “Futter für die Tiere” rumstiefelst.

Aber es machte Lust auf mehr, wenn’s am Feiertag trocken ist, klappt’s ja vielleicht noch mal.

Apero hier, Apero da

Kennt ihr das auch? “Innovations-Apero”? “Durschtige Dunschtig”? Bier hier, Apero da? Weihnachtsessen? Sommerevent? Networking-Bla?

Irgendwie hab ich persönlich das Gefühl, dass die “freiwilligen” Nach-Feierabend-Events immer mehr zunehmen. Klar, Networking, Team-Building – so wichtig. Aber ich habe ehrlich gesagt immer weniger Lust bei so etwas teilzunehmen. Nach 42.5 Wochenstunden Arbeit plus sechs oder mehr Stunden Commute zu und von der Arbeit, bin ich irgendwann auch mal froh, Feierabend zu haben.

Immer diese Ausreden, um nichts machen zu müssen

In den Diskussionen um Umwelt- und Klimaschutz nervt mich eine Sache immer ganz besonders: Vorschläge werden abgetan mit “ja aber das bringt ja nur 3%”, “das lässt sich ja nicht auf alle anwenden”, “das können sich ja nur Reiche leisten”, und so weiter und so weiter. Danach folgt dann in der Diskussion in der Regel: nichts. Kein Gegenvorschlag. Keine “bessere Idee”. Und warum? Damit man selber nichts tun muss, und so weiter machen kann wie bisher.

Leute, das ist GANZ schlechte Diskussionskultur. Eigentlich ist das GAR KEINE Kultur. Wer Argumente anzweifelt, hat gutes Recht dazu. Dann sollen aber bitteschön auch bessere Gegenvorschläge kommen. Und nicht einfach nur “nein”.

Dann wird eben gar nichts gemacht, und der Karren fährt weiter vor die Wand. Das können wir uns nicht leisten, also denkt bitte jeder drüber nach, was sie oder er oder es im grossen wie im kleinen machen kann, damit wir in 50 Jahren noch einen Planeten zum Leben haben.

Bittedanke.

Photo by Dustan Woodhouse on Unsplash

Let’s Rock: Scream Therapy!

Premieren sind immer aufregend, nervös war ich auch ein wenig: wir hatten den ersten Gig mit unserer neuen Band Scream Therapy in Wald ZH !

Auf der Geburtstagsfeier vom Stefan (unser Übungsraumvermieter) ging’s mit Roggnrohl voll auf die Ohren und in die Beine, es wurde getanzt, gesungen, geheadbangt und es war ein riesen Spass! Danke an alle, die mit uns Spass hatten!

Wer uns dieses Jahr live sehen will, schaut mal hier vorbei!

Bike to work

… schaff ich dann doch nicht ganz. Deshalb nur “bike to S-Bahn”. Heute ging’s los!

Und das (fast) völlig ohne Training und mit meinem Liegerad. Habe dann festgestellt, dass ich mit dem Liegerad auf die 4km 3 Minuten länger habe, als mit dem normalen. Und Gummibeine. Mann bin ich untrainiert – aber dafür ist Beigduwörg ja da.

Ob ich das die ganzen zwei Monate durchhalte, muss ich noch sehen.

Weg von Youtube

Ich habe ja bereits seit über 10 Jahren diesen Youtube Kanal, welchen ich in letzter Zeit wieder etwas weniger bespielt habe. Gründe sind nicht nur, dass ich wenig Zeit hätte. Es ist auch immer mehr die Plattform an sich. Sie stellen für die “kleinen Kanäle” immer mehr Sachen ab. Mit der Demonetarisierung fing alles an, nun ist’s das Live Streaming von Mobilgeräten, was eingeschränkt ist. Was alles noch mit dem neuen Uploadfiltergesetz-Scheiss kommt, will ich gar noch nicht wissen. Kurzum: als Kreativer macht die Plattform immer weniger Spass. Und drum lässt auch meine Motivation immer mehr nach, dort Videos zu posten. Von Hasskommentaren blieb ich zum Glück hauptsächlich verschont.

Nur: Videos oder Content machen allgemein macht mir halt eigentlich wirklich Spass. Vimeo? Kostet Geld. Andere? Welche? Will ich meinen Content aber wirklich in ein Plattform pusten, die dann durch Werbung mit meinem Content Geld macht?

Drum überlege ich gerade, ob ich das nicht einfach als Podcast aufziehen kann. Reichweite hab ich dann zwar keine mehr, aber vielleicht kann ich ja jeweils auf YT darauf verlinken… 🤔 Einziges Problem ist derzeit noch die Storage der Filme – das ist ja nun doch ziemlich viel Holz. 500GB gratis online Speicher anyone…?

Gibt’s das?

So … diesen “Job”, der nicht nur Beruf sondern “Berufung” ist? Wo man in einem motivierten Team arbeiten kann, bei dem alle im Team sich gegenseitig motivieren und miteinander gearbeitet wird, statt nur für sich? Wo man sich an Absprachen hält, extern wie intern? Wo man “einmal mit Profis arbeiten” kann?

Ich glaube ja, in der IT eher nicht.

Es tut weh…

Das dauert eine Weile, bis man die Worte wieder findet. Letzten Samstag verstarb unserer unvergleichliche Bassist und Scarecrow Gründungsmitglied Heinz “Hitsch” Widmer viel zu früh im Alter von 67 Jahren. Gut zwei Wochen vorher standen wir noch im Übungsraum und haben gejamt. Dann kam er ins Spital und zwei Wochen später ist er nicht mehr.

Auch wenn ich ihn nur ein wenig mehr als ein halbes Jahr kennen durfte – ich war überrumpelt und erst einmal aus der Kurve geworfen. Nie hätte ich gedacht, dass seine gesundheitlichen Beschwerden so gross gewesen waren – man hatte es ihm nie angemerkt. Gerade waren wir fast so weit, den “Scarecrow-Relaunch” so richtig auf die Startrampe zu bekommen, 14 Songs wieder auf der Reihe, und nun stellt man zwangsläufig wieder alles in Frage.

Macht die Band so noch Sinn? Weitermachen, oder aufhören?

Wir glaube aber, dass Hitsch auf jeden Fall gewollt hätte, dass wir weiter machen. Ob unter dem gleichen Namen, oder wie auch immer werden wir sehen.

Lieber Hitsch, falls du das auf welcher Ebene auch immer mitkriegst: Es war mir eine Ehre, mit Dir Musik zu machen, auch wenn es leider nicht mehr für einen Gig gereicht hat. Wir werden dich in Gedanken immer mit auf der Bühne haben.