Da kuckste in die Röhre

Heute kam das Google Cardboard Dingens von Mr. Cardboard aus Deutschland an. Ja, es lässt sich recht einfach bedienen und verspricht einen günstigen Einstieg in die Virtuelle Realität. Schnell zusammengefaltet, und das Smartphone eingeklemmt (iPhone 5 geht hier zwar gerade noch, ist aber schon ein wenig klein geraten für den Karton), VR-Ansicht aktiviert (z.B. Youtube Videos, einfach nach 360° suchen, auf Android die Youtube App auf VR mode umstellen – iPhone braucht dafür leider noch eine eigene App) und hui …

Kartong

… ist ja dann doch nicht so mega überragend. Die im Karton integrierten Linsen sorgen dafür, dass man das Bild wieder scharf sieht. Aber es ist eben so scharf, dass man die Pixel vom Display sieht. Selbst bei Retina-Displays. Das „Herumschwenken“ mit dem Kopf funktioniert zwar, jedoch fühlt man sich nicht wirklich mitten drin, sondern eben eher, wie wenn man in ein Fernglas schaut.

Also ich denke für z.B. Spieleentwickler, die da mal das eine oder andere ausprobieren wollen, ganz gut, aber den grossen Wow-Effekt darf man jetzt bei unter 20 Franken Investition nicht erwarten :-)

Ausgeflattert

Mit dem katastrophalem „Version 2.0“ Release war ich schon mal kurz davor, die Flattr-Welt zu verlassen. Ein meiner Ansicht nach wesentlicher Teil von Flattr, nämlich auch das Entdecken von Content, war einfach weg. Kommt laut den Entwicklern auch nicht mehr wieder.

Mit dem quasi-Niedergang von App.net (naja, das ganze läuft noch, aber mit viel weniger Usern) hörte auch schlagartig meine einzige Einnahmequelle bei Flattr auf. Ja, ich hatte da noch diese Buttons auf dem Blog, aber da klickte einmal im Schaltjahr jemand drauf.

Ja, ich hatte auch meine monatlichen Klicks, die ich an gewisse Seiten verteilte. Schön und gut.

Den riesen Impact hatte man mit Flattr-Donations jedenfalls auch laut den grösseren Portalen (z.B. taz, golem.de) auch nicht.

Nun das: Sie kündigen eine Zusammenarbeit mit Adblock plus an. Ja genau diesem Adblocker, der in diverse Skandäle verwickelt war. Ich sage ja selten „what the fuck“. Aber: what the fuck?

Jetzt ist’s mir eigentlich egal, was da diese Zusammenarbeit wirklich bringt, aber das ganze wird mir einfach zu „fishy“. Darum zog ich heute den Stecker. Schade gibt es eigentlich kaum funktionierende und akzeptierte Alternativen. Ich werde hier aber weiterhin auf Werbung verzichten.

Und damit abgeflattert.

Wortvorschläge

Und die anderen beiden Seiten der Regierung in der Stadt und Land der Welt ist ein Test der Stiftung Warentest hat sich die Frage ist nur ein paar Tage nach dem ersten Weltkrieg bezahlt werden muss und die Frage ist nur ein paar Tage nach dem ersten Weltkrieg bezahlt werden muss der Stiftung Warentest hat sich die Frage ist nur ein paar Minuten nach der Arbeit der Mutter ist so schön und die Frage nach den Ferien und Feiertage sind wir uns auf dem ersten Weltkrieg und der ist ja nicht nur ein Test der neuen Welt ist ein paar Wochen nach dem anderen und ich bin nicht sicher bin ich auch schon wieder ein bisschen später in der Schule zu kommen und die Kinder sind die beiden haben wir uns auf dem ersten Weltkrieg und der ist ja nicht nur ein paar Minuten nach der Arbeit der ist ein Test für das iPhone und die Kinder sind die Kinder der Grundschule in den vergangenen Monaten haben die beiden anderen Seite des Jahres in der Schule zu kommen und die anderen sind die Kinder in die Stadt zu kommen und die Kinder und der Rest der Woche ist das nicht nur in den letzten Tagen in der Regel nicht so.

(Text entstanden, indem nur die Wortvorschläge oberhalb der iOS Tastatur eines nicht mir persönlich gehörenden iPads verwendet wurden)

BREAKING: iMac Mini Retina leaked

Brandheiss und exklusiv nur auf blogofon.ch! Ein Chinefrikanisch-amerikanischer Zulieferer hat mir unter der Hand ein Vorserienmodell des kommenden iMac Mini Retina zukommen lassen!IMG_6332

Das erstaunlichste an dem Gerät: es kommt völlig ohne Kabel daher. Offensichtlich hatte Apple doch eine intensivere Zusammenarbeit mit Tesla. Das Gerät kommt mit geladener Batterie (natürlich nicht austauschbar, das Gerät lässt sich nicht öffnen…), welche laut Zulieferer für die ganze Lebenszeit des Gerätes halten soll – ohne Wiederaufladen. Wahnsinn!

IMG_6334

Auf dem mir verfügbaren Gerät war Mac OS X 10.10 Yosemite installiert. Offenbar macht El Capitan damit wohl noch Mühe. Leider waren die Harware-Info Dialoge verpixelt, und Software lies sich auch keine installieren.

IMG_6335

Das Design erinnert stark an das Lampenschirmdesign vom 2002/2003er iMac. Das gefällt! Sound scheint offensichtlich aus dem abnehmbaren Display zu kommen, welches ausserdem einen Touchscreen besitzt.

Anwendungen liefen nicht immer flüssig, was wohl an der noch unausgereiften Vorserienhardware liegt. Ich bin gespannt, wann der Markstart geplant ist, und zu welchem Preis der iMac Mini verfügbar sein wird.

Diese Entwicklung finde ich umso erstaunlicher, da momentan der Trend bei Displays ja eher zu „grösser, dünner, breiter“ geht. Was meint ihr, wird das Gerät seine Käufer finden?

UPDATE: Umso krasser finde ich, dass es bereits Nachbauten gibt. Diese Leute schrecken echt vor nichts zurück!

Trackpad geht nicht mehr, weil Batterie dicke Backen bekommt

An unserem alten 2009er Macbook Pro find seit neuestem das Trackpad an zu Spinnen: die Taste lies sich nicht mehr ganz herunter drücken, und der „Mausklick“ löste ganz unverhofft und permanent von selber aus.

Erst hatte ich gedacht, dass vielleicht Krümel und Staub hineingeraten sind, und die Klickfunktion deshalb nicht mehr geht. Aber nein: es stellte sich heraus, dass der darunter liegende Akku die Ursache war. Auch wurde das Gerät im Betrieb sehr heiss. Offensichtlich ist da die Chemie nicht mehr in Ordnung, denn die Oberfläche des Akkugehäuses wölbt sich ca. 2-3 mm in der Mitte nach oben. Dies führte dazu, dass das Trackpad von unten „gequetscht“ wird, und darum den Mausklick auslöste (und sich nicht mehr komplett herunterdrücken lies). Batterie entfernt, und siehe da, das Trackpad ging wieder.

Ich möchte mir allerdings nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Batterie noch länger in Betrieb gewesen wäre. Und ein Glück konnte man bei dem älteren Modell sie überhaupt noch selber wechseln.

Energiespeicher für Überschüssigen Solarstrom

Ganz Europa schwitzt nun schon bald zwei Wochen bei Rekordtemperaturen, und wir bekommen derzeit ein Luxus-Problem: Unsere Solarzelle produziert so viel Strom, dass wir die nicht mehr speichern bzw. verbrauchen können. Wir haben zwar eine Longlife-Batterie mit Laderegler da dran, die ist derzeit aber eigentlich immer voll. Selbst ausgiebige Ventilator-Betriebssessions bringen sie nicht leer.

Das finde ich ja eigentlich sehr schade, da man die gewonnene Energie ja trotzdem gerne verwenden möchte.

Spannend fand  ich dabei den Ansatz von CAE-Storage, welche mit einfachen Luftdruckspeichern eine kommerzielle Lösung ab 2016 anbieten wollen, die weniger Platz benötigt und langlebiger ist als Batterien.

Leider wäre auch eine solche Anlage für unser einzelnes 80Wp Panel viel zu gross. Ideal wäre. wenn man eine Rollschrank-Grosse, Wohnzimmer-taugliche, Kinder-sichere Anlage hätte, welche ohne zuzugebende Rohstoffe auskommt, und etwas „nützliches“ produziert. Das muss noch nicht einmal etwas sein, was sich wieder in Strom rückverwandeln lässt. Nur etwas, was man „nutzen“ kann.

Nur was?

Da hab ich ja ein Research-Projekt für die Ferien ;)

Minus ein WordPress

Neben diesem Blog betreibe ich schon seit über 5 Jahren auf http://ga.rbers.net eine Internetseite, die zum Publizieren meiner (privaten) Programmiertätigkeiten dient. Unter anderem sind dort auch Informationen über meine iOS und OS X Apps zu finden, welche den meisten Traffic generieren.

Da ich in den letzten Jahren immer weniger Lust hatte, selber am HTML/CSS zu schrauben, dachte ich „nimmste was fertiges, schönes Template, geht schnell, sieht gut aus“.

So weit so richtig.

Was ich aber mir niemals habe vorstellen können, ist das unglaubliche Aufkommen von Spammern und Hackern (bzw. wohl eher Hacker-Bots). Den allermeisten Traffic auf der Seite generieren nämlich WordPress-Kommentar-Spammer, welche das Internet automatisiert nach WordPress Instanzen abscannen, und dann versuchen ihre Viagra-Links in den Kommentaren zu platzieren. Andere versuchen wiederum darüber auch das ganze WordPress zu hacken. Version 4 hatte da so gewisse Lücken, und es werden auch noch einige weitere vorhanden sein. Ein Glück gibt es zwar das Plugin „Akismet“, welches sogar schon standardmässig mitinstalliert wird. Der räumt das tatsächlich fast alles weg. Kommentare also ohne Moderation freischalten? Vergiss es. Im Spam Filter schlagen bei mir tatsächlich so alle 1-2 Minuten ein Spam-Kommentar auf. Sehr, sehr nervig.

Das war noch lange nicht alles. Zu den Spammern kommen die Hacker(bots). Dass ein WordPress-Blog eine Login-Seite hat, und wo die zu finden ist, ist allgemein bekannt. Viele Skripte versuchen statt Kommentare zu schicken gleich das Admin-Passwort mittels „Brute-Force“ Attacke zu knacken. Da hört der Spass dann so richtig auf. Ist so eine Attacke erfolgreich, wird die WordPress installation nicht unbedingt gleich zerschossen, sondern ohne dass man es merkt zur Spamschleuder umfunktionert, während das eigene Blog trotzdem noch weiter läuft.

Auch hierfür gibt es Plugins – ich habe da welche Laufen, die IP Adressen sperren, wenn 3 mal das Passwort falsch eingegeben wurde. Ist das passiert, bekomme ich eine E-Mail. Zur Zeit bekomme ich täglich 3-10 E-Mails.

So ist es dann wohl passiert, dass irgendwas schief gegangen ist. Ob das vom letzten Plugin/Theme Update her kam, oder ob tatsächlich jemand die Seite gehackt hat kann ich nicht sagen – da müsste ich nochmal die Datenbank und das Dateisystem auf dem Server forensisch untersuchen. Ich konnte mich jedenfalls nicht mehr auf der Login Seite einloggen, weil da keine Login-Seite mehr kam. Tot. Weiss. Ohne Inhalt. Kein Tipp aus dem Internet konnte das wiederbeleben.

Also entschloss ich mich, das WordPress gleich ganz offline zu nehmen, und schnell eine kleine, sehr reduzierte Seite zu basteln (ja, doch wieder HTML/CSS!). Kein Fancy-Schmancy HTML5 zusch-zisch Zeug, sondern etwas ganz einfaches, was nicht ganz zum kotzen aussieht.

Gestern also für 2-3h hingesetzt, und heraus kam das:

ga.rbers.net Screenshot iPhone SimulatorVorerst mal reduziert auf die letzten Apps, die noch im Store sind, mit gaaanz wenig anderm kram (Video, Support Formular). Apropos Support Formular.

Was da draussen abgeht, merkt man dann, wenn man mal ein „ungesichertes“ Formular online schaltet. Zum Testen hatte ich es erstmal ohne „Captcha“ oder „Are you human?“ Überprüfung online geschaltet. Nicht mal 5 Minuten später hatte ich einen automatisierten Spam-Eintrag. Schön, so brauchte ich meine Mailfunktion wenigstens nicht testen. Eine einfache Rechenaufgabe hilft hier aber bislang ziemlich gut, um „Formular-Scan-und-Spam-Bots“ fern zu halten.

Ich bitte um Entschuldigung, falls da jetzt dem einen oder anderen zu wenig Informationen drauf sind, aber ich finde die Seite erfüllt jetzt ihren minimalen Zweck – ohne WordPress, jQuery, Bootstrap und keinerlei Analytics (noch nicht mal Google-Fonts) und ist trotzdem halbwegs „responsive“. Man unterbiete bitte die Ladezeiten (wenn ich die Fonts rausnehmen würde, wär’s noch viel schneller).

Daher jetzt minus ein WordPress. Irgendwie find ich’s gar nicht so schade.

 

Klampfenkrampf

Anfangs Jahr gönnte ich mir eine neue Western-Gitarre, nachdem durch’s wöchentliche Spielen der Verschleiss an meiner Fender doch schon recht sichtbar wurde.

IMG_4634Eine Ibanez AW65ECE-LG ist’s geworden, und bei Thomann bestellt. Beim Bestellen von Instrumenten habe ich ja immer so ein blödes Gefühl. Doch vorerst sollte das nicht bestätigt werden – das Instrument ist wirklich toll, die Bespielbarkeit astrein und auch der Sound akustisch sowie verstärkt gefällt mir super. Lediglich etwas mehr Pegel könnte aus der Klinkenbuchse kommen, aber das kann man ja mit dem Effektgerät ausgleichen.

In weiser Vorraussicht hebe ich normalerweise alle Kartons und Verpackung mindestens drei Monate auf. Leider war das diesmal nicht genug.

Anfang Mai fing sie leider an zu „Schnarren“, insbesondere bei tieferen Frequenzen. Also alles kontrolliert – Schrauben nachgezogen, Batteriefach, Preamp, Saiten gewechselt, innen drin die Kabel überprüft – leider nichts geholfen. Sie schnarrt. Und das Schnarren hört auf, wenn ich nur mit dem Finger leicht die Oberdecke hinter dem Steg am Korpus berühre. Ich vermute mal, da hat’s irgenwo einen Knacks.

Ich hatte noch nie etwas bei Thomann zurück gehen lassen müssen, daher ist dies nun das erste mal. Bis jetzt bin ich begeistert vom Service: nach eingeben der Retourensendung im Kundenportal kam am nächsten Werktag umgehende eine Mail mit einem UPS-Abhol-Paketaufkleber, und eine Pro-Forma Rechnung, und das für mich kostenlos. Ich hatte ja schon befürchtet, dass ich die Rücksendung selber bezahlen muss, weil es über die Grenze nach Deutschland geht.

Diese Woche wird sie nun also geholt, sie haben geschrieben, dass es 2-4 Wochen gehen kann, wenn sie repariert wird. Ich bin gespannt, eigentlich fände ich’s super, wenn das behoben werden kann, denn wie gesagt ist das Instrument echt toll! Stay tuned….