Ich hab dieses Spiel gebaut – oder etwa doch nicht ich?

Ich habe ein neues Video veröffentlicht, in dem ich ein kleines Experiment mit einem ESP32-Touchscreen-Modul und GitHub Copilot gemacht habe.

Das Gerät lag über ein Jahr ungenutzt in meiner Schublade, bis ich mich entschieden habe, damit ein kleines Spiel zu bauen. Meine ursprüngliche Idee war ein einfaches Spiel mit einer Katze, die Gegenstände einsammelt und Hindernissen ausweicht.

Der interessante Teil: Ich habe den größten Teil der Umsetzung mit Hilfe von AI erledigt. Statt alles selbst zu programmieren, habe ich Copilot beschrieben, was ich bauen möchte. Die AI hat daraufhin große Teile des Codes automatisch generiert, Fehler korrigiert und das Ganze sogar auf das runde Display angepasst. Nach rund zwei Stunden lief bereits ein erster spielbarer Prototyp – inklusive Startscreen und funktionierender Spiellogik.

Das zeigt sehr deutlich, wie stark sich Softwareentwicklung gerade verändert. Dinge, für die früher deutlich mehr Zeit und Detailwissen nötig waren, lassen sich heute mit Unterstützung von AI-Tools sehr schnell umsetzen. Das wird in den kommenden Jahren viele Berufsbilder beeinflussen – nicht nur in der Softwareentwicklung, sondern generell überall dort, wo digitale Inhalte erstellt werden.

Im Video zeige ich:

  • die verwendete Hardware
  • wie die Zusammenarbeit mit der AI konkret ablief
  • wie schnell ein funktionierender Prototyp entstanden ist
  • und meine Gedanken dazu, was diese Entwicklung für unsere Arbeit in Zukunft bedeuten könnte

Hier geht’s zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=KVhJvM3SYiU

Wie immer freue ich mich über Feedback 🙂

LEGO ist neuerdings böse

… sagt der Held der Steine. Dieser Typ da in Frankfurt in seinem nicht-LEGO Laden.

Persönlich hatte ich ja die letzten Jahre eher weniger mit den Produkten aus dem benannten Hause zu tun, aber wenn man sich die Videos auf YouTube mal anschaut, was für Abgrund-schlechte Qualität die für Mondpreise mittlerweile abliefern, und nebenbei kleine Ladenbesitzer juristisch angehen, weil sie Produkte der kompatiblen Mitbewerber verkaufen, die – berechtigt oder nicht – LEGO’s Markenrechte verletzen sollen, da fragt man sich schon, ob man die noch gut finden soll.

Wenn ich eines daraus gelernt habe, ist es aber, dass es inzwischen jede Menge alternative und vor allem kompatible Hersteller gibt, die sehr viele spannende Sets im Angebot haben. Wenn ihr sowas sucht, schaut doch vielleicht auch mal bei denen vorbei, könnte sich lohnen.

Hat jemand Ideen zum Plastik einschmelzen?

Ich würde gerne:

  • Die Caps von Plastikflaschen (i.d.R. PP Plastik) „schonend“ zu einer homogenen Masse zusammenkneten
  • Die Masse darf erkennbare Linien haben, die einzelnen Caps sollten aber aneinander haften
  • Die Masse dann möglichst „zäh“ bis „zähflüssig“ in eine Form geben und dort erkalten lassen
  • Den resultierenden Block dann mechanisch nacharbeiten, d.h. das Resultat muss mechanische Bearbeitung aushalten können
  • Der Block wird beim Erkalten in der Form noch verdichtet/gepresst
  • Es soll eine Rohblock in der Grösse ca. 50cmx35cmx8cm entstehen

Hierzu habe ich fragen:

  • was ist der beste Behälter, um das Rohmaterial zusammenzubringen? Holz, Metall, Teflon?
  • was ist ein geeigneter „Ofen“ bzw. mit welchem Gerät kann man sowas möglichst energieeffizient und stinkfrei in den amorphen Zustand bringen? (Plastik muss, bzw. darf nicht flüssig sein!)
  • sollte möglichst günstig sein, Küchenofen-Neuanschaffung fällt also aus, auch schon aus Platzgründen
  • Ideen bislang: gebrauchte Mirkowelle/Grill Kombi Gerät, Kontaktgrill (mit Backpapier, um das plastik zu trennen), Gasbrennkammer

Kontaktgrill ist ungünstig, weil dort nicht die ganze Menge zusammengeschmissen werden kann. Müsste dort also stückeln…

Schreibt mir gerne eure Ideen in die Kommentare!

So langsam sollen es doch mal alle merken?

So das mit der Klimakatastrophe? Sollten nicht sogar die härtesten Klima-Leugner merken, dass vielleicht doch irgendwas nicht stimmt?

Bzw. stimmt vielleicht mit uns allen was nicht? Warum passt kaum jemand sein Verhalten an? Warum ist das wichtigste immer noch die eigenen Ferien, und ein voller 20000l-Pool im Garten?

Wie viel muss noch kaputt gehen, dass Leute ihr Verhalten ändern (ich schliesse mich da ein!)

Loslassen

So’n Introvertierten-Ding. Kann schlecht loslassen, von Gedanken, die permanent um Vergangenes Kreisen. Und die anderen Ängste, die um Zukünftiges kreisen. Sachen, die wie Flipperkugeln im Kopf rumbouncen, und dabei die ganze Zeit „ding ding ding“ machen. Teilweise zucke ich zusammen, weil ich mich für etwas schäme, was ich vor 30 Jahren irgendwo mal gesagt, gemacht habe. Ja. Wirklich. Dumm. Ich weiss.

Wünsche mir da manchmal ein Dachfenster in meinem Schädel, das ich einfach aufmachen kann, und alle diese fiesen Gedanken schwirren nach oben ab. Verlassen mein Hirn. Meinen kleinen inneren Skubo, der dann nicht mehr von den Kugeln die ganze Zeit getroffen wird.

Wäre das schön.

Es regnet. Ich muss die Dachfenster zu machen. So ein Mist.

So langsam glaube ich…

… dass mein Blog Twitter überleben wird ?

Massenweise Leute, die sich von Twitter verabschieden, weil Elon Musk jetzt seine 44 Milliarden wieder rein kriegen muss.

So wie jede Platform, wird auch Twitter verschwinden. Wenn es so weiter geht, vielleicht sogar schneller als Facebook.

Hab zwar hier immer weniger zu sagen, aber immerhin kann ich selber hier noch tun und lassen, was ich mag :)

Das mit dem Social Media…

…hat sich bei mir ziemlich geändert.

Früher: „muss alles mitmachen, ausprobieren“

Heute: „ah… nee…keine Lust“

Bin ich jetzt alt? (Also, ja, bin ich, aber bin ich jetzt so RICHTIG alt?)

Schaue so einmal im Monat in Twitter rein, um festzustellen, dass ich nix verpasst hab.

Das einzige, was ich noch regelmässig nutze sind Youtube (hauptsächlich wegen Drohnenhobby) und Whatsapp (zählt das überhaupt?). Whatsapp, weil alle das nutzen.

Und dann schrubsel ich hier in dem Blog rum. Warum? Weil ich wohl doch ab und an was im Internet loswerden muss. So. Habters. ?

Attisholz, Solothurn

Wir waren um Weihnachten herum die nicht mehr im Betrieb befindliche Zellulose Fabrik erkundet – mittlerweile wird das Gelände immer mehr bewirtschaftet, und ist nicht mehr komplett zugänglich. Trotzdem immer noch ein nicer FPV Spot. Piloten empfiehlt sich aber, vorher bei der Verwaltung eine Genehmigung einzuholen. Es sind öfter Veranstaltungen/Events dort – ohne Spotter sowieso nicht. Fussgänger sind regelmässig auch vor Ort.