Eine gewisse Social-Media-Müdigkeit

Ja, irgendwie haut mich das alles nicht mehr so vom Hocker. In Google+ paste ich nur ab und zu noch mal einen Link rein. Facebook schaue ich nur noch 1 mal am Tag rein, und auch nur, wenn ich Benachrichtigungen bekomme. Twitter ist mir mittlerweile zuviel Mimimimi und ausserdem wollen die ja scheinbar ihre Benutzer mit allen Mitteln vertreiben.

Deshalb bin ich jetzt wenn überhaupt noch, dann in app.net unterwegs. Es macht sich eben eine gewisse Müdigkeit breit. Die Anfangsneugier ist weg. Spannende Themen finde ich im “Real Life” durchaus auch, und eher noch als auf diesen Plattformen. Ich mag auch einfach nicht mehr viel Zeit dort verbringen – für was, wenn nicht nur um “Nachrichten zu lesen”.

Vielleicht bin ich ja aber auch nur ein Einzelfall, und Social Media wird für immer etabliert sein. Vielleicht kippt jetzt aber auch ein Trend. Aber wer weiss das schon.

3 Gedanken zu “Eine gewisse Social-Media-Müdigkeit

  1. Hi Chris

    Diese von dir umschriebene Müdigkeit habe ich – so glaube ich jedenfalls – alle drei bis vier Monate; überall in diesen Plattformen.
    Dank dir auch bei app.net. Aber um es gleich festzuhalten; da ist’s auch nicht anders. Aber das siehst du ja dort aufgrund meiner fehlenden Posts. :)

    Was ich dann jeweils tue? Licht aus. Abschalten. Pause einlegen. Dann irgendwann wieder reinschauen. Denn ganz ohne geht’s leider auch nicht. Nicht mehr. Bei mir nützt dieses Vorgehen jedenfalls. Aber wie lange noch?

    Ich ertappe mich immer häufiger, dass ich direkt im Web Ausschau nach tollen und interessanten Webseiten halte. Weg mit Twitter, Facebook, weg mit RSS-Feeds (die ja dann sowieso verschwinden). Das macht es für mich jedenfalls spannender. Auch um zu sehen, dass da noch z.T. selbst Hand angelegt wird (Erstellen einer Webseite), sich jemand Mühe gibt etwas ins richtige Licht zu rücken. Oder was auch immer.

    Du weisst es selbst; du bist kein Einzelfall. Und die meisten von uns tummeln sich da in den Sozialen Netzwerken ja wirklich nur rum, um einfach mit dabei zu sein. Um nichts zu verpassen, um auch irgend so einen Schrott abzusetzen. Um das Gefühl zu haben, nicht alleine zu sein. Oder?

    Grüsse, nic

  2. Ja, ich denke der Wunsch nicht alleine zu sein und nichts zu verpassen ist der Hauptantrieb. Letztendlich hat dort Social Media aber irgendwie auch nur die “Newsgroups” und “Web-Foren” ersetzt. Sind wir ehrlich – so richtig was neues sind Facebook und co nicht, nur dass Leute jetzt versuchen, damit Geld zu machen?

  3. Das ist schon so, es wird langsam langweiliger. Allerdings sehe ich bei mir mehr und mehr auch den Grund bei mir selber. Irgendwie muss ich mich immer wieder zwingen, das gewohnte Fahrwasser zu verlassen. Und das gewohnte Fahrwasser sind eben inzwischen die Social Networks. Ich gebe mir immer mehr Mühe, auch selber mal im Web was zu suchen statt nur noch auf die Twitter Timeline zu starren.

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